Montag, 30. September 2013

Was bedeutet alt werden? Und was bedeutet es nicht?


In einer Gesellschaft, in der der Ruhestand erst im ziemlich fortgeschrittenen Alter winkt, machen sich viele Menschen zu Recht Gedanken darüber, wie sie möglichst lange fit und gesund bleiben können. In der Realität beginnt für viele der Alterungsprozess tatsächlich oft spürbar schon mit dem Ende der „Twens“ also Ende zwanzig. Vielleicht kennen Sie das. Das Gefühl, sich schlechter bewegen zu können, weniger Bewegungsspielraum zu haben und verletzungsanfälliger zu sein. Vielleicht haben Sie sich auch das eine oder andere Mal beim Blick in den Spiegel gesagt: „Mit der Strammen Haltung ist es auch vorbei“.  Es kommen die ersten Wehwehchen, aus stolz geschwellter Brust wird ein ansehnlicher Rundrücken und Bewegen funktioniert ohne Verletzungen erst nach langer Aufwärmphase. „Ganz klar“ werden Sie denken „das ist das Alter!“ Aber ist das wirklich so?

Montag, 16. September 2013

Wie wirkt sich unsere Körperhaltung auf uns selbst aus?



Liebe Leser, wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht an die Trennung von Körper und Geist glaube. Zumindest nicht an eine strikte Trennung. Immer wieder wird deutlich wie sehr das eine das andere beeinflusst. So sehr beeinflusst, dass wir getrost davon sprechen können, dass es sich um zwei Seiten derselben Münze handelt. Also zwei Blickwinkel auf ein und dieselbe Sache. Uns selbst.

ES-Equilibrium State versucht die Münze im Auge zu behalten und nicht nur eine einzige Seite. Und tatsächlich ist es häufig sehr nützlich, am Körper zu arbeiten, um den Geist zu bewegen. Oder eben umgekehrt. Zu dieser Erkenntnis kommen immer häufiger wissenschaftliche Kollegen, die sich normalerweise eher mit etwas „handfesteren“ Dingen beschäftigen.

Ihr Vortrag war mir schon bekannt und bereits unter der Kategorie „selbstverständlich“ wieder in Vergessenheit geraten. Vor einigen Wochen machte mich jedoch eine Klientin erneut auf Professor Amy Cuddy von der Harvard Business School und ihren sehr schönen Vortrag zum Thema Körpersprache aufmerksam. Da Sie vielleicht nicht zu den über sieben Millionen Menschen gehören, die diesen Vortrag bereits gesehen haben, möchte ich ihn hier noch einmal mit Ihnen teilen.




Kurz zusammengefasst kommt Professor Cuddy zu dem Schluss, dass unsere Körpersprache Einfluss auf unser inneres Befinden hat. Während sich die meisten Körpersprache-Experten damit befassen, wie Mimik, Gestik und unsere Körperhaltung nach außen wirken – also zur externen Kommunikation- forschte Cuddy darüber, wie unsere Körpersprache auf uns selbst wirkt.


"Non-Power-Struktur"?
Sie kam zu dem interessanten Schluss, dass Körperhaltung einen messbaren Einfluss auf unseren Gemütszustand hat. Sogenannte „Power-Posen“ also Körperhaltungen, die offen und raumgreifend waren, ließen den Testosteronspiegel (Dominanzhormon) steigen und verminderten das Stresshormon Cortisol. „Non-Power-Posen“ also Körperhaltungen, die weniger raumgreifend sind und die uns immer mehr in uns zusammen kauern lassen, haben genau den gegenteiligen Effekt. Es ist daher also kein Wunder, dass die Körpersprache mächtiger oder erfolgreicher Menschen deutlich anders ist als die mach- und erfolgloser. Tatsächlich zeigen Führungspersönlichkeiten ein höheres Testosteron- und geringeres Cortisol-Level, was sie risikobereiter und stressresistenter macht. Interessant ist, dass dies nicht angeboren sein muss sondern sich auch bei einem Rollenwechsel – also beispielsweise beim Wechsel in eine Führungsposition – einstellt. 

Cuddy brachte in einem interessanten Experiment Menschen dazu vor einem Bewerbungsgespräch entweder Power- oder Non-Power-Posen einzunehmen. Ob diese Menschen von Hause aus eher dominant oder machtlos waren, war dabei uninteressant. Die jeweiligen Posen wurden absichtlich aber ohne Wissen über die vermeintlichen Auswirkungen von den Probanden für einen definierten Zeitraum vor dem Interview eingenommen. Das interessante Ergebnis: Den Power-Poser wurde signifikant häufiger der Job angeboten.

Professor Cuddy gibt Menschen den Tipp zum Beispiel vor wichtigen Ereignissen bewusst Power-Posen einzunehmen, um so den Hormonhaushalt und die Kommunikation mit uns selbst und mit anderen Menschen positiv zu verändern und mehr Erfolg im Leben zu haben. 

"Power-Struktur"?
Während sie sich mit Körperhaltungen – also bewusst oder unbewusst eingenommenen und zeitlich begrenzten Anordnungen der Körperelemente – beschäftigt, ist mein Arbeitsschwerpunkt die Körperstruktur meiner Klienten. Im Unterschied zu Körperhaltung haben Sie auf Ihre Körperstruktur relativ wenig bis keinen direkten Einfluss. Trotzdem lässt sich die Körperstruktur zum Beispiel durch ES-Body Sitzungen nachhaltig verändern. Interessanterweise beschreibt Cuddy in ihrem Versuch ein Phänomen, dass ich in den letzten acht Jahren häufig bei Klienten beobachten durfte. Mit der Körperstruktur ändern sich Ausstrahlung und Wirkung der Menschen oft ebenso nachhaltig wie der Rundrücken oder die hängenden Schultern. Führt man sich die Versuche vor diesem Hintergrund zu Gemüte, dann ist dieses Ergebnis sehr logisch. Wenn schon das bewusste Verändern einer Körperhaltung (also das Einnehmen einer Power-Pose über einen kurzen Zeitraum) einen so gravierenden Effekt hat, wie sehr muss es sich dann auswirken, wenn man unbewusst und vollkommen automatisch sein Leben in einer „Power-Struktur“ erlebt und lebt? 

Erfreulicherweise haben einige Profis diesen Effekt bereits erkannt. Durch einen glücklichen Zufall arbeite ich seit einigen Jahren häufiger mit Menschen, die als Trainer, Coaches oder Redner ihr Geld damit verdienen, vor Menschen zu sprechen und ihre Körpersprache bewusst für sich arbeiten zu lassen. Diese Profis wissen um den Effekt. Warum sollten Sie diese Möglichkeiten nicht auch für sich nutzen?

Folgen Sie dem Rat von Professor Cuddy und nehmen Sie regelmäßig Power-Posen ein. Ganz besonders, wenn Sie wissen, dass „es darauf ankommt“ und zum Beispiel ein Bewerbungsgespräch, ein wichtiges Meeting oder das erste Date ansteht. Und vielleicht lassen Sie Ihre Körperstruktur von einem ES-Equilibrium State Practitioner wieder ins Lot bringen und genießen die Wirkung und die Auswirkungen, die sich wie von selbst einstellen ;-)

Bleibt mir nur, Ihnen viel Spaß in Ihrem neuen Leben zu wünschen.

P.S.: Um emotionalen Stress kannst du dich jetzt ganz einfach selbst kümmer.
Hier gibts das ES-Mind Anti-Stress Audio-Programm

Freitag, 6. September 2013

ES-Body und die Faszien



Im körperorientierten Bereich der ES-Equilibrium State Methode, ES-Body, dreht sich alles um die sogenannten Faszien. Was Faszien sind und was man damit machen kann, ist selbst für medizinische Kollegen oft ein Buch mit sieben Siegeln. Wie könnte man da erwarten, dass es denen, die dringend Arbeit an ihren Faszien benötigen, anders geht. Richtig, ich spreche von Ihnen ;-)

Bereits 2009 veröffentlichte ich einen Artikel im Pilates Magazin, in dem ich versucht habe, die oft sehr fachchinesisch erklärte Welt der Faszien einem Laien-Publikum näher zu bringen. Scheinbar mit Erfolg. Der Artikel wurde tausendfach heruntergeladen und fand sogar bei Fachkollegen großen Zuspruch. 

Damit auch Sie wissen, warum Sie sich eine ES-Body Sitzungsserie gönnen sollten und was es mit diesen Faszien auf sich hat, habe ich den Artikel hier noch einmal für Sie im Blog eingestellt. 

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.  

Donnerstag, 5. September 2013

Die Gefahr im Rücken – Das Phänomen Rundrücken und seine Ursachen


Der Rundrücken ist und bleibt für viele Kollegen ein Phänomen und ist wohl das bekannteste Synonym für eine schlechte Körperhaltung. Um ein wenig Licht in die Angelegenheit zu bringen, möchte ich Ihnen mit diesem Beitrag noch einmal einen von mir geschriebenen Artikel, der 2010 im Pilates Magazin zu diesem Thema geschrieben wurde ans Herz legen. Der Rundrücken ist in den meisten Fällen weder angeboren noch ein Zustand mit dem man sich abfinden muss. Sie brauchen lediglich jemanden, der weiß wie Sie ihn wieder loswerden. 

Viel Spaß beim Lesen ;)


Herzlich Willkommen


Lieber Leser, mit diesem ersten Eintrag möchte ich Sie recht herzlich im ES-Equilibrium State Blog willkommen heißen und Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln, auf welche Themen Sie sich unter dieser Adresse freuen dürfen.
Zunächst einmal zu mir. Mein Name ist Dirk Beckmann und ich bin der Begründer der faszinierende Methode ES-Equilibrium State. Geboren 1978 in Düsseldorf entwickelte ich nach langjähriger Tätigkeit als Faszientherapeut und Mental-Coach diese weltweit einzigartige Methodik, die Körper und Geist in Einklang bringt. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.equilibriumstate.de

Der Begriff Equilibrium State (ES) beschreibt einen absoluten Gleichgewichtszustand. Daher wird es in diesem Blog auch um eine Vielzahl an Themen gehen, die Sie in diesen Zustand bringen. Als Kernelemente von ES handelt es sich dabei vor allem um Bereiche, die sich um Ihr körperliches und mentales Gleichgewicht drehen. Konkret bedeutet das Themen wie Ihre Körperstruktur und –haltung, funktionales Bewegen, Beseitigen von muskulären Dysbalancen, die zu allerlei Problemen von Rundrücken über Rücken- und Nacken-Beschwerden bis zu Fuß-Beschwerden und allerlei körperlichen Wehwehchen führen, und weitere verwandte Themen. Dazu kommen interessante Themen aus dem Bereich des Coachings, des Mentaltrainings und der Hypnose, denn neben der körperlichen ist die mentale Balance das zweite wichtige Standbein von ES.

Natürlich wird es auch einiges persönliches und amüsantes für Sie zu lesen geben. Es lohnt sich also in jedem Fall den Blog zu abonnieren oder von Zeit zu Zeit vorbeizuschauen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der kommenden Beiträge und wünsche Ihnen von Herzen, dass auch Sie den Equilibrium State für sich entdecken. Kommen Sie in Gleichgewicht.

Ihr
Dirk Beckmann