Sonntag, 27. Oktober 2013

„Die Zick-Zack-Linie“ ist da!

Wer mein Übungsbüchlein „Einfach Ballengang“ kennt und schätzt, der wird „Die Zick-Zack-Linie“ lieben. Klienten, die mit mir über die Jahre gearbeitet haben, wissen, dass es zwei Bewegungsmuster gibt, die mir aufgrund ihres großen Nutzens besonders am Herzen liegen. Eins davon ist der Ballengang, den ich 2011 in Buchform für Klienten und Interessenten ein Stück begreifbarer machen durfte. Das zweite Muster ist die sogenannte „Zick-Zack-Linie“.

Die Zick-Zack-Linie beschäftigt sich damit, wie Sie auf natürliche Art und Weise Ihren Körperschwerpunkt absenken, wenn Sie zum Beispiel etwas hochheben oder aus der untersten Sockenschublade nehmen möchten. Situationen, in denen der eine oder andere vielleicht schon einmal von der bösen Hexe abgeschossen wurde. Das Ihnen das mit der Zick-Zack-Linie wieder passiert ist extrem unwahrscheinlich, denn sie sorgt dafür, dass Sie Ihren Körper optimal positionieren und Ihren Körper funktional einsetzen. Ein Überlasten der Rückenmuskulatur durch falsches Bewegen ist damit eine Sache der Vergangenheit.


Darüber hinaus wirkt sich die Zick-Zack-Linie sehr positiv auf Ihre Körperhaltung aus. Haben Sie das Konzept einmal verstanden und umgesetzt, dann wird es Ihnen schwer fallen wieder „krumm“ zu werden. Die Zick-Zack-Linie sorgt für müheloses „Gerade-Sein“ und wirkt gleichzeitig als Gegenmaßnahme gegen stundenlanges Bürositzen oder Autofahren.

Klingt zu einfach, um wahr zu sein? Mag sein. Aber manchmal sind die Dinge, die funktionieren, einfach einfach ;-) Warum es also unnötig kompliziert machen? Das Buch „Die Zick-Zack-Linie“ führt Sie Schritt für Schritt mit einfachen und unkomplizierten Übungen ans Ziel.

Für die fotografische Gestaltung des Buches konnte wieder einmal Szenefotograf Frank Altmann gewonnen werden. Unser Zick-Zack-Model - Kerstin Landua - ist übrigens die amtierende Miss Rheinland-Pfalz und Miss Bikini...also ein Grund mehr einen Blick in das Buch zu werfen ;-)

Einen kleinen ersten Blick in das Buch können Sie in diesem kurzen Video werfen.

Viel Spaß dabei.


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Kontralaterales Bewegen oder wie befreie ich meinen Rücken



Tausende Menschen kennen das Problem: Spannungsschmerzen im Rücken!
Häufig werden komplizierte Diagnosen gestellt und irrwitzige Therapien besucht. Manchmal ist es aber auch ganz einfach. 

Die Ursache für diese Spannungsschmerzen liegt nämlich häufig in fehlender kontralateraler Bewegung im Körper. „Kontra…was?“ fragen Sie sich vielleicht. „Kontralateral“ ist Fachchinesisch und bedeutet so viel wie „gegenläufig“. Gemeint ist, wenn Becken und Brustkorb sich gegeneinander verdrehen. Also wenn die rechte Schulter nach vorn zeigt während das linke Becken nach vorn zeigt. Was sich zunächst einmal kompliziert anhört, ist ein vollkommen natürliches Bewegungsmuster. Menschen, die den Ballengang beherrschen, nutzen es ebenso wie kleine Kinder vollkommen unbewusst und selbstverständlich.

Kontralaterales Bewegen sorgt dafür, dass Muskeln und Faszien, die diagonal über Ihre Vorder- und Rückseite laufen, bei jedem Schritt entweder passiv gedehnt oder kontrahiert werden. Stellen Sie sich ein X aus Faszien und Muskeln vor, das jeweils auf Ihren Oberkörper und Ihren Rücken gezeichnet ist. Wenn sich der rechte Schenkel des X verkürzt, längt sich der linke und beim nächsten Schritt ist es genau anders herum. Diese Bewegung sorgt dafür, dass die betreffenden Regionen optimal versorgt werden und lang und elastisch bleiben.

Beim „Normalo“, der diese Bewegungen beim Gehen selten im vollen Umfang nutzt und der am Schreibtisch das letzte Quäntchen kontralaterale Beweglichkeit durch stundenlanges Verharren in der gleichen Position einbüßt, geht dieser Effekt verloren. Das Resultat sind chronisch kontrahierte und verspannte Muskeln. Dieser Zustand führt wiederum dazu, dass Muskeln schlechter mit Sauerstoff und Nähstoffen versorgt werden. Da dieser Zustand alles andere als optimal ist, schickt Ihnen Ihr Körper ein eindeutiges Signal: Schmerz = Ändere das!

In der Regel lässt sich das Problem durch eine Umstellung auf den Ballengang, der kontralaterales Bewegen beinhaltet, leicht beheben. Wenn dieses Bewegungsmuster aber „nichts für Sie ist“ oder Sie ein Härtefall sind, dann ist das „Sitzgehen“ eine tolle Übung für Sie, die Ihnen hilft Ihren Rücken zu befreien.

Diese Folge der ES-Exercises zeigt Ihnen wie es geht.